01.09.2024 – Tag 15

Du tust genug!
Wenn ich das Gefühl habe, nicht genug zu tun, dann muss ich mir vor Augen halten, was sich alles schon zum positiven geändert hat in den letzten zwei Wochen:

-ich kann mich viel besser auf meinen Sohn einlassen, und er merkt das. Das wiederum führt dazu, dass er richtig happy ist, was mich wiederum happy macht..

– Geschäft läuft nach dem Sommerloch erst langsam wieder an, mein Kontostand schrumpft zusehends. Ich gerate aber nicht mehr so schnell in Panik denn ich weiß, ich werde klarkommen. Ich habe jetzt viel mehr Energie um wirklich effizient meiner Arbeit nachzugehen.

– Mein Kontostand schrumpft, aber ich werde diesen Monat meine Rechnungen bezahlen können, ohne mir etwas leihen zu müssen – hätte ich die letzten zwei Wochen gekotzt, wäre ich jetzt ganz sicher im Minus!!

– Ich habe viel mehr Energie um meinen Sport zu machen, um auch mal wieder zwischendurch zu lesen, um mich mit diesem Blog zu beschäftigen..

– Ich kann mich mehr auf meine Mitmenschen einlassen. Ich will zwar nach wie vor viel für mich sein – aber nicht mehr um den Fressanfall zu planen, sondern mehr um mich auszuruhen, Pause zu machen. Wenn ich mich dann mit Menschen unterhalte bin ich viel mehr bei mir und bei ihnen..

Heute fühle ich mich schlapp und müde. Ich habe das Gefühl, zuviel gegessen zu haben, und ich bin allgemein etwas unausgeglichen. Da tut es gut, sich die oben stehenden Punkte nochmal so klar vor Augen zu halten.

Ähnliche Beiträge

  • 30.08.2024 – Tag 13

    Was wird das Wegfallen der Bulimie für Veränderungen mit sich bringen? ich werde zuverlässiger, was sich positiv auf mein soziales Umfeld auswirkt. Ich werde mich wieder öfter verabreden können, da ich keine Angst habe, kurzfristig absagen zu müssen, weil ich gerade mitten in einen Fressanfall geraten bin….oder weil ich mich vom letzten doch länger erholen…

  • Tag 20 – 06.09.2024

    Mir fällt gerade erst auf, dass ich morgen zwei besondere Tage feiere: 3 Wochen ohne kotzen und 500 tage nüchtern!!!! Cool 🙂 Mir ist heute nochmal bewusst geworden, wie elementar wichtig die Nüchternheit ist. Sie ist die Voraussetzung für alles andere, ohne sie kann ich nicht vollkommen gesund werden oder bleiben. Sie ist mein höchstes…

  • Tag 41 – 28.09.2024

    Ich weiß heute gar nicht so richtig was ich schreiben soll. Ich habe mein Antibiotikum zu Ende genommen, und meine Halsschmerzen sind unverändert da. Das macht mich langsam richtig fertig. Ich weiß nicht, was in meinem Körper vor sich geht, und im Grunde genommen, bin ich schon wieder an einem ähnlichen Punkt wie vor drei…

  • Tag 38 – 25.09.2024

    Heute melde ich mich bewusst früher, damit ich dem nachmittags-Tief etwas vorbeugen kann. Prophylaktisch-therapeutisches Schreiben nenne ich das 😉 Ich war heute Morgen wegen meiner Halsschmerzen beim Arzt, und er hat mir bestätigt, dass das die völlig richtige Entscheidung war. Ich muss jetzt mit einem Antibiotikum anfangen und kann das nicht weiter aufschieben, mein hals…

  • Tag 46 – 03.10.2024

    Ich bin gestern gut in Denver gelandet, der Flug war sehr anstrengend, aber es hat alles gut geklappt, und das ist bei so einer langen reise ja auch nicht selbstverständlich. Ich wurde ganz lieb von Anthony und seiner Tante (gerade aus Puerto Rico zu Besuch) empfangen, zu Hause gab es Spaghetti Kürbis mit Thunfisch, sehr…

  • 24.08.2024 – Tag 7

    Heute neigt sich die erste Woche ohne Erbrechen dem Ende zu. By the way: „Erbrechen“ hört sich so medizinisch an. Distanziert. Und irgendwie auch zu harmlos. Das Wort „kotzen“ kommt der Realität viel näher, denn es hört sich ekliger und härter an. Und das beschriebt auch das eigentlich Problem viel besser. Ich halte das Leben…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert