# Tag 21

„Entweder bist du für den Rest deines Lebens mit deinem Körper und dem Essen im Krieg; oder du heilst deine negativen Gefühle und Verhaltensweisen. Du bist die einzige Person, die die Macht hat, das zu entscheiden! Dein Glück liegt alleine in deinen Händen.“

Tag 21 und ich fühle mich den ganzen Tag unwohl. Der Blick in den Spiegel. Das Ausbleiben meines Hungergefühls. Essen, weil es die Vernunft mir sagt. Das ist anstrengend. Heute war es nur grau und hat viel geregnet. Auch das schlägt mir auf’s  Gemüt. Ich kenne dieses Unwohlsein zu gut. Zu oft war ich schon einmal bei diesem Punkt. Ich habe das Gefühl die „pink cloud“, die mich die letzten Wochen getragen hat ist nun weiter gezogen. Vielleicht dreht sich der Wind ganz bald wieder. Aber darauf kann ich nicht hoffen. Gut tut das Wissen, dass es mir nicht allein so geht. Der Austausch mit Sina tut mir sehr gut. Motiviert mich und gibt mir gute Ratschläge.
Ich versuche meiner Suchtstimme keine Aufmerksamkeit zu schenken. Akzeptiere dieses Gefühl und halte es aus. Recherchiere viel im Internet. Bestelle mir Nahrungsergänzungsmittel, in der Hoffnung die Autoren haben recht und sie können meine Psyche stabilisieren. Es klingt schon sinnig,
20 lange Jahre Essstörung, warum sollen denn nicht auch Regionen im Gehirn durcheinander gekommen sein?
Sina und ich haben beschlossen ab heute unseren Blogbeitrag mit einer positiven Affirmation zu beenden. Diese Idee finde ich sehr gut und werde dies sofort umsetzen.

„Ich erkenne das innere Licht in mir an, und ich ehre dieses innere Licht, das die wahre Quelle meiner Schönheit ist.”

Ähnliche Beiträge

  • #Tag 43/44

    Schmuddelwetter, der Oktober ist da. Der Abend/die Nacht in Berlin war sehr gut. Wäre mein Kater nicht in Leegebruch gewesen wäre ich auch gerne etwas länger in der Wohnung geblieben. Aber die Sehnsucht hat mich zurück getrieben. Hier ist es auch sehr schön und vor allem ruhiger! Ich habe nach dem Essen immer ganz schön…

  • |

    #Tag 55

    Brief an meinem Körper Es tut mir leid, dass ich dich fast mehr als 20 Jahre lang so schlecht behandelt habe. Ich habe dir Nahrung entzogen, oder wichtige Nährstoffe vorenthalten. Ich habe dich mit Alkohol vergiftet Ich habe nicht für dich gesorgt, wie ich es hätte tun sollen. Aber ich verspreche dir jetzt, NIE WIEDER…

  • #Tag 7

    Ich WILL nicht mehr kotzen, weil es 1000 und mehr Gründe gibt es nie mehr zu tun und ich frei sein. Ich will weg vom Getrieben fühlen mich zu überessen und kotzen. Das ist kein Leben. Ich habe es satt in der Falle der Lebensmittelindustrie zu sitzen, abhängig/süchtig vom Industriezucker UND Lebensmittel die mich nicht…

  • #Tag 26

    Ich danke meinem Körper für meine: Weg vom KörperfokusAn Tagen wo man sich unwohl fühlt, kann es helfen, sich an seine persönlichen  Qualitäten zu erinnern, indem man eine neutrale, nicht urteilende Haltung einnimmt. Man soll Worte wie „unbehaglich“, „unwohl“ wählen, statt „dick“ und „aufgedunsen“. Zusätzlich sollen drei persönliche Qualitäten hinzufügt werden um die abwertenden Körpergedanken…

  • |

    #Tag 18

    Heute ist ein komischer Tag. Ich bin gereizt, obwohl der Tag nett und schön war und ich diesen Spätsommertag voll ausnutzen konnte.Ich bin ehrlich, heute bin ich schreibfaul, und irgendwie mag ich mich gerade selber nicht. Daher gibt es jetzt nur eine alte indianische Metapher die ich sehr gerne mag. Ein alter Indianer saß mit…

  • #Tag 41

    Sonntag. Für viele „Tatort“ Zeit. Ich liege im Bett mit Buch in der Hand, mein Kater liegt neben mir und ich bin nüchtern. So schön zu wissen man wird morgen ohne Kater und nicht vollkommen gerädert aufstehen. Es war ein ganz unspektakulärer Sonntag. So richtig „normal“. Ich mag es so zu sein und zu handeln…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert