# Tag 21

„Entweder bist du für den Rest deines Lebens mit deinem Körper und dem Essen im Krieg; oder du heilst deine negativen Gefühle und Verhaltensweisen. Du bist die einzige Person, die die Macht hat, das zu entscheiden! Dein Glück liegt alleine in deinen Händen.“

Tag 21 und ich fühle mich den ganzen Tag unwohl. Der Blick in den Spiegel. Das Ausbleiben meines Hungergefühls. Essen, weil es die Vernunft mir sagt. Das ist anstrengend. Heute war es nur grau und hat viel geregnet. Auch das schlägt mir auf’s  Gemüt. Ich kenne dieses Unwohlsein zu gut. Zu oft war ich schon einmal bei diesem Punkt. Ich habe das Gefühl die „pink cloud“, die mich die letzten Wochen getragen hat ist nun weiter gezogen. Vielleicht dreht sich der Wind ganz bald wieder. Aber darauf kann ich nicht hoffen. Gut tut das Wissen, dass es mir nicht allein so geht. Der Austausch mit Sina tut mir sehr gut. Motiviert mich und gibt mir gute Ratschläge.
Ich versuche meiner Suchtstimme keine Aufmerksamkeit zu schenken. Akzeptiere dieses Gefühl und halte es aus. Recherchiere viel im Internet. Bestelle mir Nahrungsergänzungsmittel, in der Hoffnung die Autoren haben recht und sie können meine Psyche stabilisieren. Es klingt schon sinnig,
20 lange Jahre Essstörung, warum sollen denn nicht auch Regionen im Gehirn durcheinander gekommen sein?
Sina und ich haben beschlossen ab heute unseren Blogbeitrag mit einer positiven Affirmation zu beenden. Diese Idee finde ich sehr gut und werde dies sofort umsetzen.

„Ich erkenne das innere Licht in mir an, und ich ehre dieses innere Licht, das die wahre Quelle meiner Schönheit ist.”

Ähnliche Beiträge

  • #Tag 20

    Hallo Liebes Ich im Jahr 2029,Ich bin etwas aufgeregt dir heute am 08.09.2024 zu schreiben. Ich befinde mich aktuell in der 3 Woche ohne FA und anschließendem Erbrechen.Seit über 20 Jahren das erste Mal ohne eine andere „Ersatzdroge“. Quasi komplett clean. Es ist auch das erste Mal dass ich intrinsisch und nur für mich der…

  • #Tag 36/37

    Gestern war ein unspektakulärer Tag. Ich habe den Vormittag in Berlin verbracht. War etwas fußläufig in Supermärkten unterwegs (bin aber  nicht fündig geworden). Dann fing es zu Regnen an und ich bin zurück nach Leegebruch gefahren. Hab unterwegs angehalten und im Regen Sanddorn geerntet und mir im Hofladen Landeier geholt.Zuhause hat mich Pepe empfangen, er…

  • #Tag 26

    Ich danke meinem Körper für meine: Weg vom KörperfokusAn Tagen wo man sich unwohl fühlt, kann es helfen, sich an seine persönlichen  Qualitäten zu erinnern, indem man eine neutrale, nicht urteilende Haltung einnimmt. Man soll Worte wie „unbehaglich“, „unwohl“ wählen, statt „dick“ und „aufgedunsen“. Zusätzlich sollen drei persönliche Qualitäten hinzufügt werden um die abwertenden Körpergedanken…

  • #Tag 27

    Die Tage rennen. Unglaublich, schon fast ein Monat ohne B.Ich habe viele Gedanken zu den vergangenen Tagen und Wochen. Wie gesagt, ich hatte ja schon öfter kotzfreie Phasen. Ich merke aber dass ich dieses Mal achtsamer mit mir und meinen Gedanken umgehe. Öfters, gerade nach dem Essen und mit Eintritt des Sättigungsgefühls, kommt die fiese…

  • #Tag 33

    Irgendwie zieht sich die leicht depressive Stimmung noch immer. Ich habe viel über mich und mein soziales Verhalten nachgedacht. Meine Erklärungen klingen wie Ausreden. Von Außen betrachtet wirke ich unzuverlässig auf andere. Dabei bin ich sehr zuverlässig.Ich kann schlecht nein sagen und möchte es am liebsten allen „recht“ machen. Aber warum? Warum kann ich nicht…

  • #Tag 28

    Ich werde verrückt 🙂 Es ist 20:15 und ich liege frisch und sauber und duftend im Bett. An meinen Beinen liegt Pepe, scheinbar satt und zufrieden und putzt sich seine Tageserlebnisse vom Fell.Ich lese in verschiedenen Büchern, schaue kurz in der Onlinegruppe, hab mein Handy in der Hand und schreibe noch ein paar Zeilen.Klingt langweilig….

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert