Selective Focus Photography of Spark

#Tag 50

Ich konnte die letzten Tage nicht schreiben. Ich denke ich habe eine gute Ausrede.
In vielen Situationen bin ich sehr unachtsam und leichtsinnig. Das habe ich am Samstag zu spüren bekommen. Ich hatte ein Zusammenstoß mit einem Auto. Leider war ich auf dem Rad. Ich habe mir (wohl zum Glück nur) das rechte Handgelenk gebrochen. Daumen und Mittelfinger stark verletzt. Glück im Unglück

Ich ärgere mich sehr und doch bin ich froh dass es „nur“ das Handgelenk war. Ich hätte tot sein können.
Und nach dem Schock und Schreck bin ich so Dankbar.

Mir ist nachdem ich heute beim Folgearzt war bewusst geworden was unser Körper für ein Wunder ist.

Das Herz schlägt ohne Pause, mein Blut fließt durch meine Adern und erneuert sich, meine Beine tragen mich durch das Leben. Er beginnt Wunden zu heilen, einfach so, ohne gefragt zu werden. Es ist so ein Wunder. Und wir nehmen es als selbstverständlich hin. Das ist es nicht. Ich bin ihm so sehr dankbar…

Ich bin meinem Körper so dankbar, dass er mich bedingungslos liebt, funktioniert und heilt, ohne nachtragend zu sein. Er verzeiht mir. Alles was ich ihm all die Jahre angetan habe. Vielleicht doch der größte Aspekt dem ich ihm als Dankbarkeit aussprechen kann. Danke für deine Bedingungslose Liebe und dass du mich immer reparierst.
Du bist der, der es am meisten verdient von mir am besten behandelt zu werden!

Die unglaublichen Leistungen unseres Körpers:

  • es gibt kein altersbedingtes Nachlassen der Lernfähigkeit
  • pro Tag strömen 11.000 Liter Luft durch unsere Lungen. In derselben Zeit zieht sich unser Herz rund 100.000 Mal zusammen und pumpt damit an die 12.000 Liter Blut durch insgesamt 1.600 Kilometer Blutgefäße
  • die Nervenzellen unseres Gehirns, würde man sie nebeneinander legen, würden ein Kabel von 100.000 km Länge ergeben
  • das Herz transportiert in einem durchschnittlichen Leben etwa 400 Millionen (!) Liter Blut durch den Körper, etwa 8000 Liter pro Tag
  • das Herz schlägt etwa 3 Millarden Mal im Laufe eines 75-jährigen Lebens und das oft völlig wartungsfrei
  • unser Körper aus ca. 100 Billionen Körperzellen besteht, die miteinander in Verbindung stehen
  • unser Gehirn besteht aus ca. 100 Milliarden Nervenzellen
  • unsere Lunge hat mit mehr als 300 Millionen Bläschen eine Oberfläche von 100 Quadratmetern
  • in dieser Sekunde laufen über eine Million chemischer Reaktionen hinter unseren Augen ab, während wir die diese Zeilen lesen
  • wir bestehen zu 75 Prozent aus Wasser
  • unser Körper besteht aus über 50 Billionen Zellen
  • jeden Tag sterben etwa zwischen 100 bis 200 Millarden Zellen davon
  • in einem Jahr werden diese abgestorbenen Zellen durch neue Zellen ersetzt d.h. Wir erschaffen jedes Jahr unseren Körper neu!
  • die elektrischen Impulse in unserem Gehirn rasen mit einer Geschwindigkeit von 350 km/h durch unsere Nervenbahnen
  • unsere Blutzellen sind nur ein Hundertstel Millimeter groß
  • unser Körper verliert und ersetzt täglich 200 Milliarden rote Blutkörperchen
  • jeder Quadratzentimeter Haut enthält Millionen von Zellen, Schmerz-, Druck- und Temperatur-Rezeptoren, 15 Talg-, 100 Schweißdrüsen, 4 Meter Nervenfasern und 1 Meter Blutgefäße
  • bei einer Ejakulation enthält etwa 400 Millionen Spermen austreten und jedes Sperma den Bauplan für einen anderen Menschen
  • unser Gehirn kann Daten von etwa 30 Millionen Gigabyte speichern – so viel wie auf die Festplatten von 300.000 handelsüblichen Computern passt
  • die auseinandergefalteten Schleimhäute des Dick- und Dünndarms nehmen eine Fläche von 200 bis 400 Quadratmetern ein
  • der Darm eines 75-jährigen Menschen verdaut im Laufe des Lebens etwa 30 Tonnen feste Nahrung
  • unsere Augen können über 7 Millionen Farben unterscheiden

7. 3.000.000.000 Mal.
So oft schlägt das (gesunde) Herz während eines durchschnittlichen Menschenlebens. Dabei werden pro Tag bis zu 10.000 Liter Blut durch unsere Gefäße gepumpt – mit 60 bis 80 Schlägen pro Minute. Das ergibt 4.200 Schläge pro Stunde, 100.000 Mal pro Tag und somit eine Gesamtsumme von drei Milliarden Herzschlägen im Leben

UNSER Körper leistet Unglaubliches. Bedanken wir uns bei ihm, indem wir gut für ihn sorgen und ihn liebevoll behandeln. Dann werden wir lange Freude an ihm haben.

Ähnliche Beiträge

  • # Tag 45/46

    Merke dir: „Die meisten Menschen kümmern sich nicht darum, wie du aussiehst.Sie merken vielleicht, dass du zugenommen hast, aber dann wenden sie sich anderen Dingen zu.Die meisten Menschen machen sich selbst viel mehr Sorgen darüber, wie sie selbst aussehen und was andere über sie denken, als dass sie Zeit auf dich verwenden. Das Gewicht anderer…

  • #Tag 16

    Heute stelle ich mir die Frage auf was ich mir in meinem neuen Leben ohne Essstörung am meisten freue. Tatsächlich, dass ich Jederzeit, okay sagen wir, zu fast jeder Zeit Besuch bei mir empfangen kann, ohne vorher in Panik zu geraten noch aufräumen und putzen zu müssen.Ich freue mich auf Verabredungen, die ich genießen kann,…

  • #Tag 41

    Sonntag. Für viele „Tatort“ Zeit. Ich liege im Bett mit Buch in der Hand, mein Kater liegt neben mir und ich bin nüchtern. So schön zu wissen man wird morgen ohne Kater und nicht vollkommen gerädert aufstehen. Es war ein ganz unspektakulärer Sonntag. So richtig „normal“. Ich mag es so zu sein und zu handeln…

  • #Tag 26

    Ich danke meinem Körper für meine: Weg vom KörperfokusAn Tagen wo man sich unwohl fühlt, kann es helfen, sich an seine persönlichen  Qualitäten zu erinnern, indem man eine neutrale, nicht urteilende Haltung einnimmt. Man soll Worte wie „unbehaglich“, „unwohl“ wählen, statt „dick“ und „aufgedunsen“. Zusätzlich sollen drei persönliche Qualitäten hinzufügt werden um die abwertenden Körpergedanken…

  • # Tag 21

    „Entweder bist du für den Rest deines Lebens mit deinem Körper und dem Essen im Krieg; oder du heilst deine negativen Gefühle und Verhaltensweisen. Du bist die einzige Person, die die Macht hat, das zu entscheiden! Dein Glück liegt alleine in deinen Händen.“ Tag 21 und ich fühle mich den ganzen Tag unwohl. Der Blick…

  • #Tag 34

    Ich halte mich wohl eher kurz. Es war ein schöner letzter Spätsommertag. Sehr warm, ich war schön faul und hab herrlich die Sonnenstrahlen genießen können. Ich habe mir zum Abend hin (auch nicht zu spät für meine Begriffe) mein Essen vorbereitet. Damit habe ich oft noch meine Probleme. Ich bin auch Stunden später immer noch…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert